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SvenL

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Freitag, 8. Juli 2011, 13:45

Gestern hat's mich auch erwischt!

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Tja...was soll ich sagen? Trotz intensiver Pflege und Reinigung der Federteller bei jedem Waschen, ist mir gestern die linke VA-Feder meines Abarth gebrochen...einfach so mitten auf der BAB bei 160 km/h! :shock:

Hatte schon ganz gut zu tun die Kiste nach dem Knall in der Spur zu halten. Ich habe alle beiden Spuren + Standstreifen gebraucht um das Auto wieder unter Kontrolle zu bringen durch das plötzliche Nachgeben links.

Es ist, wie bei allen Federbrüchen hier im Forum, die erste Windung zu 3/4 abgebrochen. Von Korrosion konnte ich an der Bruchstelle allerdings nicht viel erkennen. Das war ein aalglatter Bruch durch's Material. Das abgebrochene Teil lag noch auf dem Federteller.

Ich habe Fiat in Heilbronn angerufen und denen meine morgentliche Slalomaktion auf der Autobahn geschildert und auch gefragt wie das einfach so passieren kann, obwohl er doch die Rückrufaktion bzgl. der Federn bekommen hatte? - Ich weiß, dass da damals nicht die Federn getauscht wurden, sondern nur ein zusätzlicher Fangteller eingebaut wurde.

Jedenfalls habe ich den Vorgang aufnehmen lassen und das Auto steht beim Fiat-Händler. Ich hoffe trotz 9 Jahren und knapp 120 Tkm auf Kulanz von Seiten Fiat was den Austausch angeht, denn das hätte gestern auch arg in's Auge gehen können und Fiat hätte definitiv einen Kunden weniger gehabt.

Gruß!

Sven

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Freitag, 8. Juli 2011, 13:53

Ich denke du hast eine gute Chance auf 100% Kulanz. Bei mir wurde bei 140000km die halbe Vorderachse mit Aufhängung auf Kulanz ersetzt, da bei mir auch eine Feder gebrochen war.

Aber es freut mich, dass du unverletzt da raus gekommen bist und du wohl einen kleinen bis mittelgroßen Schutzengel bei dir hattest.

SvenL

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Freitag, 8. Juli 2011, 14:29

So sieht der Bruch aus...
»SvenL« hat folgendes Bild angehängt:
  • Federbruch.jpg

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AiG

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Freitag, 8. Juli 2011, 14:44

Zitat

Ich hoffe trotz 9 Jahren und knapp 120 Tkm


Das ist weit entfernt von "einfach so"!

Metall ist gegen Witterungseinflüsse/Temperaturen nicht auf alle Zeit widerstandsfähig. Kann auch unsichtbar spröde werden. Sonst hätten wir wohl keine Probleme mit Rost.

Ich lehn mich sogar soweit ausm Fenster und sage: "Absolut im Bereich des Möglichen".

Mir sind bei den letzten drei Autos (alles Fiat/Alfa) mindestens eine Feder gebrochen. Das ist halt so.

Mich nerven die sofortigen Rufe nach einem Schuldigen dermaßen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AiG« (8. Juli 2011, 14:45)


SvenL

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Freitag, 8. Juli 2011, 15:16

Du willst doch wohl nicht abstreiten, dass Fiat Probleme mit den Federn beim Stilo hat? Denn sonst gäbe es die Rückrufaktion ja nicht...

Sicher ist es "im Bereich des Möglichen", dass eine Fahrwerksfeder brechen kann, dann aber bei statischer Überbelastung, zum Beispiel wenn ich durch ein 20cm tiefes Schlagloch gefahren wäre, aber das bin ich nicht!

Dass es einfach so auf gerader Strecke ohne Bodenwellen bricht, das ist nicht normal! Und Korrosion kann ich an der Bruchstelle überhaupt nicht erkennen. Das ist ein glatter Bruch durch das Metall, bei dem das Gefüge plötzlich aufgetrennt wurde. Das geht entweder durch rohe Gewalt oder durch einen Fehler im Material. Ermüdungsbrüche sehen übrigens anders aus, da reißt das Metall Stück für Stück auseinander, was ich hier nicht sehe. - Interessant ist außerdem, dass alle Federn irgendwie immer an der gleichen Stelle zu brechen scheinen und sich allein die Häufung von Federbrüchen hier im Forum alles "bedauernswerte Einzelfälle" sind...ja klar!

Die Ursachen sind mir prinzipiell egal! Entweder ist die Feder zu schwach ausgelegt, zu stark gehärtet oder der Schutzlack schlecht...das spielt alles keine Rolle. - Das was eine Rolle spielt, ist dass Fiat von den Problemen mutmaßlich weiß und deswegen die Rückrufaktion mit dem Federteller in's Leben gerufen hat.

Ich sage es mal ganz deutlich: Es war eben einfach der billigere Weg alle fast 70.000 Stilos mit den Federtellern auszustatten als bei allen die Federn zu wechseln. - Dass das aber auf der Gesundheit und dem Rücken der Kundschaft ausgetragen wird, das ist die große Sauerei! - Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte gestern den Abflug gemacht, aber für immer!

Sicher ist mein Stilo 9 Jahre alt, ja und? Andere haben die gleiche Laufleistung mit ihren Stilos nach 5 Jahren erreicht. Und bei 120 Tkm darf eine Fahrwerksfeder einfach nicht brechen (bei anderen ja schon bei 40 Tkm)! Punkt.

Viele Grüße!

Sven

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »SvenL« (8. Juli 2011, 15:21)

Mein Stilo: Abarth in dunkelviolett.


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Freitag, 8. Juli 2011, 15:35

hört sich ja übel da kannst du wirklich von glück sagen das nicht mehr passiert ist

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AiG

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Freitag, 8. Juli 2011, 16:06

Zitat

Und bei 120 Tkm darf eine Fahrwerksfeder einfach nicht brechen (bei anderen ja schon bei 40 Tkm)! Punkt.


Klar darf sie. KW-Federn (angeblich sehr hohe Qualität) brechen schließlich auch UND das mit deutlich weniger Laufleistung als 100.000 km. Gebrochene Federn sind ein alltägliches Problem an Fahrwerken. Jetzt PUNKT.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AiG« (8. Juli 2011, 16:07)


SvenL

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Freitag, 8. Juli 2011, 16:46

So alltäglich, dass es bei fast jedem Stilo vorkommt...na klar!

Gruß!

Sven

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Freitag, 8. Juli 2011, 17:25

Diese Federbrüche kommen leider auch bei anderen Herstellern vor.

Ich behaupte sogar, daß solche Federn(egal ob Orginal oder Zubehör)nicht dazu bestimmt sind ein ganzes Autoleben zu halten. Dafür sind die Belastungen und Witterungseinflüsse einfach zu enorm. Ein Stoßdämpfer hält ja auch kein Autoleben. Ich würde so eine Feder auch als Verschleißteil einordnen.(irgendwann gibts ne Materialermüdung)

Aber einfach froh sein, daß nichts passiert ist. (Ein platzender Reifen hätte bestimmt größere Auswirkungen gehabt)
Zum Thema Kulanz würde ich mir keine Hoffnungen machen, nichtmal dann, wenn alle Service bei Fiat selbst gemacht worden wären. Dafür ist das Auto auch schon zu alt und hat zu viele Km runter.(Würde mich zumindest wundern)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gelber Abarth« (8. Juli 2011, 17:30)

Mein Stilo: Stilo Abarth 2.4l BJ03 ginstergelb ist jetzt ein Skoda Oktavia RS 230


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Freitag, 8. Juli 2011, 20:27

RE: Gestern hat's mich auch erwischt!

Muß mal auch was dazu sagen, Federbrüche dürften heutzutage nicht mehr vorkommen, und wenn dann wird auf Kosten der Autofahrer gespart und das empfinde ich als eine Frechheit. Überall wird jede Menge schnickschnack in punkto Fahrsicherheit eingebaut, aber an anderer Stelle gespart.




Mfg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hubertus« (8. Juli 2011, 20:33)

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Freitag, 8. Juli 2011, 20:59

Liegt auf jedenfall nicht nur an der Feder. Hab hier eine gebrochene Feder von Novitec die lief nicht mal 50000 km im Stilo.
An unseren Suzuki ist auch eine Feder gebrochen. Laufleistung 65000 km.
Also mit Fiat hat das weniger zu tun.


Also alles halb so wild, hast es ja überlebt ;-)

Lg und gute fahrt

Marcusi.
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Freitag, 8. Juli 2011, 21:32

Muss da auch noch meinen Senf dazu geben! Arbeite in einer Markenfreien Werkstatt und kann bestätigen das Federbrüche heutzutage bei allen Herstellern ein Thema ist!
Hat speziell mit Fiat nix zu tun!!! Muss Aig da vollkommen zustimmen!!

Abgesehen davon kann ich dir die Story nicht ganz abnehmen! Glaub ehrlichgesaht nicht das wegen dieser halben Windung dein Fahrverhalten so beeinträchtigt wurde, dass dein Stilo über die halbe Autobahn schlitterte! Ausser die Feder ist runter gerutscht und hat am Reifen geschliffen, dann ja! Kann aber mit den nachträglich montierten Federtellern auch nicht passieren!
Hatte auch mal einen Federbruch während der fahrt mit dem Punto meiner Freundin, hat garnix gemacht, bin noch gemütlich nach hause gefahren.....

Klingt ein bißchen hochgepusht deine Story...

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Freitag, 8. Juli 2011, 22:26

Oh Leute....
Ich schreibe hier gerne mit euch und bin froh sich mit euch auszutauschen aber was die Feder angeht bin ich hier ganz andere Meinung als ihr.

Der Man hätte durch den Federnbruch bei 160 das Auto in die Leitplanke oder in den Graben reinhauen können!!! Sowas ist für mich keine kleine Sache mehr.

Klar hört man auch bei anderen Herstellern von Federbrüchen gar keine Frage, aber das macht die Sache an sich nicht schöne , oder?
Genauso könnte ich sagen, mir ist gestern bei 200 km/h das Lenkrad abgefallen und konnte nicht lenken, es ist aber ok da bei anderen Marken sowas auch mal passiert.
Es ist zwar übertrieben aber halt ein Beispiel.

Ich finde es gut, daß er hier das Foto von der gebrochenen Windung eingestellt hat, den daran kann ich euch eins sagen, der Bruch hatte mit Korrosion gar nichts zu tun gehabt, anhand der quer verlaufenden Risse in der Windung an sich, die könnt ihr deutlich erkennen, kann ich euch jestzt schon sagen, daß diese Bruch mit Korrosion absolut nichts am Hut hatte.
In der Studienzeit hatte ich einen sehr guten Prof. in Werkstoffkunde und haben Materialverspannung und Ermüdung sehr gut behandelt und man kann solche Sachen anhand der Risse der Bruchstelle sehr gut erkennen, will da nicht ins Detail gehen, sonst bekomme ich wieder zu hören, jo jo da macht sich einer wichtig.

Gruß
Adam
Fiat Stilo Abarth, H&R Federn, 8x17 ET30 mit 215/45 R17

Mephistilo

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Freitag, 8. Juli 2011, 22:48

Fiat hin oder her, andere Hersteller hin oder her. Aber ist es nicht paradox? In einem Auto sind heutzutage zig Airbags verbaut, es gibt Spurhalteassistenten, adaptives Kurvenlicht, Bremsassistenten, alles mögliche, um das Autofahren sicherer zu machen.

Aber eine Feder so zu konstruieren, daß sie einfach mal hält, nö...das will mir nicht in den Kopf. :roll:

Mein Auto: 1998 CRX Del Sol + 2015 Ford Focus Turnier


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Freitag, 8. Juli 2011, 22:48

Zitat

Original von Edition-ManIn der Studienzeit hatte ich einen sehr guten Prof. in Werkstoffkunde und haben Materialverspannung und Ermüdung sehr gut behandelt und man kann solche Sachen anhand der Risse der Bruchstelle sehr gut erkennen, will da nicht ins Detail gehen, sonst bekomme ich wieder zu hören, jo jo da macht sich einer wichtig


Klugscheißer :-D :-D :-D Ne hast schon recht. Die Bruchstelle läßt eindeutig auf Materialermüdung schließen. Aber zeig mir ein Material, daß keine Materialermüdung aufweist... Das hat Metall so an sich. Deshalb hab ich oben auch geschrieben, daß eine Feder eigentlich ein Verschleißteil ist und ein Autoleben nicht durchhält.

Ich finde so einen Federbruch kein Verbrechen. Kann einfach im Laufe der Zeit passieren. Das ist Hersteller unabhängig. Und bevor jetzt irgendwelche Schreie nach besserem Material kommen....Ein Auto sollte irgendwie auch noch bezahlbar sein.

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SvenL

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Freitag, 8. Juli 2011, 22:53

Zitat

Original von STILO83
Abgesehen davon kann ich dir die Story nicht ganz abnehmen! Glaub ehrlichgesaht nicht das wegen dieser halben Windung dein Fahrverhalten so beeinträchtigt wurde, dass dein Stilo über die halbe Autobahn schlitterte! Ausser die Feder ist runter gerutscht und hat am Reifen geschliffen, dann ja! Kann aber mit den nachträglich montierten Federtellern auch nicht passieren!


Dann schau' Dir mal mein linkes Federbein an!

Die nächste Windung ist über den tollen Federteller gerutscht und somit sackte das Auto gut 4 cm auf der linken Seite ein. Das ist nicht lustig, das sage ich Euch!

Ich habe auch schon ältere Autos gefahren, auch mit schweren Motoren und da ist niemals eine Feder gebrochen! Ich würde es ja verstehen, wenn ich die Feder statisch überlastet hätte, das habe ich aber nicht! Das Ding bricht einfach so auf einer geraden Strecke auseinander...

Außerdem ist es heute schon lange kein Problem mehr die Federn so zu konstruieren, dass die eine Laufleistung von problemlos 200-300 Tkm standhalten. - Nur weil man auf Teufel komm raus 10 Cent sparen muss, wird eben bis an die Kotzgrenze minimiert. Anstatt 150% Sicherheit einzurechnen, sind es eben nur noch 50% oder noch weniger.

Wenn ich mir die Materialstärke anschaue, dann hatten die Federn meines alten 3er Golfs locker 3-4 mm mehr Durchmesser, warum wohl? - Aber nein: Selbst wenn man den Fehler gemacht hat, dann wird lieber rumgedoktert anstatt das Problem zu lösen! Das kotzt mich an!

Edit:
Soll Fiat sich darum kümmern. Meinetwegen können die meine alte Feder haben und untersuchen. Und selbst wenn sie meinen, dass mein Auto außerhalb der Garantie ist usw. gibt es immer noch die sog. Produkthaftung. Und ein Autohersteller der mutmaßlich wissentlich unterdimensionierte, schlecht lackierte oder zu schwache Federn in seinen Autos verbaut lässt, der handelt schlicht und ergreifend grob fahrlässig! Wenn sich einer mit einem 9 Jahre alten Stilo totfährt, dann war's wieder "die alte Karre" mit dem schlechten Wartungszustand. Aber vielleicht war das Auto auch in Ordnung und der Hersteller hielt es einfach nicht für nötig? Man kann bei "so einem Alter" schön das Problem abwälzen...

Und: Die Autos bleiben auch noch bezahlbar, wenn man hier und da einfach nicht bis an die Kotzgrenze spart. - Dann ist es halt ein Milliönchen weniger für den Manager...

Ich bin jedenfalls froh, dass ich die Karre gestern früh noch zum Stehen gebracht habe und mir nichts passiert ist!

Gruß!

Sven

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SvenL« (8. Juli 2011, 23:06)

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Sonntag, 10. Juli 2011, 22:06

@Gelber Abarth

Ja es ist Materialermüdung aber man kann eine Feder schon so konstruieren, daß diese mindestens 300tkm hält.
Es ist eine Frage der richtigen Stahlsorte und Härtung.
Natrülich versuchen die Hersteller Kosten zu sparen aber nicht auf Kosten der Sicherheit der Menschen.

Um es auf den Punkt zu bringen, sowas sollte nicht passieren, da man es mit eigenen Leben unter Umständen bezahlen kann.

Frechheit ist, wenn der Hersteller es weißt und bei der Rückrufaktion eine Auffangvorrichtung einbaut statt überarbeitet neue Federn einzubauen, das ist für mich schon ne Art Verbrechen.
Was bringt es mir, daß die Windungen aufgefangen werden, wenn mir z.B. bei 200 km/h die Feder bricht und ich irgendwo in der Leitplanke oder in einen anderen Auto lande?
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Montag, 11. Juli 2011, 11:58

RE: Gestern hat's mich auch erwischt!

Zitat

Original von SvenL
einfach so mitten auf der BAB bei 160 km/h! :shock:


Du schreibst BAB? :D Geil^^ Bezahlst du auch noch mit D-Mark ;)
Spaß beiseite... sei froh das du heile bist.
Ich würde dich ja gerne zu einem geistigen Duell herausfordern, doch wie ich sehe bist du unbewaffnet!

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Montag, 11. Juli 2011, 12:23

hallo...
ich sehe das so,eine feder ist kein verschleißteil,das gewartet werden muß(wie auch)...
ich denke wie viele hier,produkthaftung trifft es schon sehr gut,und Fiat hat ja immerhin schon mal diesen rückruf eingeleitet (Federteller) um größere schäden oder schlimmeres vorzubeugen,
ich bin aber auch der meinung das Fiat bei einem federbruchdann wenigsten auf kulanz eben diese feder tauschen sollte mit eigenanteil des fahrzeughalters,ferder+spur einstellen Fiat,und einbau der halter(irgend wie mit ner pauschale 50-75 euro) egal ob man immer bei der inspektion war oder nicht,da das problem ja bei Fiat bekannt ist,(ist halt meine meinung, querlenker/koppelstangen tauscht man doch auch selber oder in der werke und bezahlt dann alles selbst,ist ja auch nur nen fahrwerksteil das eigentlich nicht kaputt gehen sollte)
PS. gut das dir nichts schlimmers passiert ist und sonst alles heil geblieben ist...
klick für mein 1,8 Dynamik 3t

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Mein Stilo: R.I.P. 05.2017 1,8 3t Dynamik Facelift ab 2006/LPG prins vsi/ASSO / PLW PE 8x18 mit 225/40/18/ H+R 40/40


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Montag, 11. Juli 2011, 15:35

Produkthaftung ist nach x Jahren und 100000 oder so km nicht mehr würd ich sagen. Außerdem, n Kollege fährt nen Twingo, der Wechselt die Federn fast mit jeder zweiten Inspektion, bei unserm BMW gingen sie bei 110000 hops und in unserem Mercedes haben sie 160000 gehalten. Das ist also durch die Bank nicht ungewöhnlich heutzutage.
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen.

Mein Stilo: war ein 1.8er Multiwagon Dynamic 133 PS mit LPG, ist jetzt ein Mondeo


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