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smock

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Freitag, 8. November 2013, 18:22

Silentbuchse selber wechseln

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Hallo,

ich möchte die Silentbuchsen an der Hinterachse selber wechseln.

Ich muss im Dezember zur Hauptuntersuchung. Wie hier im Forum steht, habe ich so keine Chance durchzukommen.
Ich war im Sommer bei meiner FIAT-Werkstatt und da ich dieses Klappern und Schlagen an der Hinterachse bei Bordsteinen usw gehört hatte, habe ich mit einem Meister ne Probefahrt gemacht. Er sage mir, es seien die Silentbuchsen.

In den Treats hier im Forum habe ich gelesen, dass das machen lassen zwischen 300-450€ kostet.

Auch wurde hier das Montagewerkzeug gepostet, dass man dazu benötigt: hier!
Dazu braucht man natürlich noch die neuen Buchsen, z.B.: die hier!

Es ist wohl ein ziemliches gefummel, die Buchsen selber zu tauschen.

Hat da jemand Erfahrung und kann mir sagen wie lang es etwa dauert und ob man außer dem BGS Montage-Werkzeug noch weiteres Spezial-Werkzeug braucht?
Ideal wäre natürlich eine Anleitung.
Ich bin armer Student und Hobbyschrauber und hab bis jetzt alle Verschleißteile an meinem Stilo (1.2l 16V Bj. 03) selber gewechselt (Auspuff, Bremsscheiben,...) und würde natürlich lieber 100€ und ein paar Stunden in ner Mietwerkstatt reinstecken, anstatt es machen zu lassen. Ausserdem will ich das Gesicht vom Werkstattmeister sehen wenn ich zur HU komme und sage...ach das hab ich selber gemacht. 8)

Also über ein paar Infos zum Ein/Umbau würde ich mich freuen,

Ferenz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »smock« (8. November 2013, 18:51)

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Daydream

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Samstag, 9. November 2013, 04:08

Hallo,

so als Tipp. Meine waren nach 184 tkm auch hin. ließ diese letzte woche wechseln, incl, Traggelenke und spur vermessen. Habe 384€ in ner freien werke bezahlt. Die brauchten kpl ca 4 std.
Gruß an alle,
Micha
:D

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Montag, 11. November 2013, 12:48

Als Arbeitszeit, wenn man es vernünftig macht, sollte man 4-6 Stunden einplanen.

Der "Knackpunkt", im wahrsten Sinne des Wortes, sind die Bremsleitungen. Gehen die vernünftig auf, ist es kein Problem die Achse auszubauen. Gehen sie nicht vernünftig auf, bleibt nur ein Ersetzen oder Neubördeln der Bremsleitungen.

Ich mache es immer so: Ich entferne die Halteklammer des Bremsschlauches und zwicke den Bremsschlauch direkt am Anschlussstück ab. Danach gehe ich mit einer Nuss über den Bremsschlauch und mit einem Bremsleitungsschlüssel über die Bremsleitung und drehe die Nuss und halte den Schlüssel nur fest. Dabei löst sich dann das Anschlussstück vom Bremsschlauch und die Bremsleitung bleibt heile. Nach vorsichtigem Erwärmen lässt sich die Überwurfmutter auf der Leitung meist lösen.

Bei der ganzen Aktion sollte man also die 4 Bremsschläuche und evtl. die Bremsleitungen auf der Achse selbst mit wechseln. Wenn man bördeln kann, ist das kein Problem.

Viele Grüße!

Sven

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Montag, 11. November 2013, 13:51

Danke für die Tips,

Also neue Bremsschläuche sind dann wohl Pflicht. Die kosten ja auch nicht die Welt. z.B.: hier

Allerding hab ich keine Bühne und es in einer Mietwerkstatt mach. Falls da was schief geht, bekomm ich evtl das Auto nicht mehr vom Hof. :huh:

Bin am Donnerstag eh dort um den Auspuff zu wechseln, da werd ichs mir mal anschauen.

Aber nochmal zu dem Montagewerkzeug: Ich muss die Achse nicht ausbauen, wenn ich das Teil habe?

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Montag, 11. November 2013, 14:58

Hallo,

ich meine, die Werke hatte die Achse draussen, wegen leichterer Montage ,


MfG
Peter

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Montag, 11. November 2013, 17:11

Hallo,

da meine Hinterachse auch schon seit längerem ein paar etwas laute Geräusche macht und bei mir im Januar leider auch der Tüv ansteht, werd ich die Silentbuchsen wohl auch erneuern müssen. So weit ich weiß muss man die Achse komplett raus bauen, dann gehts um einiges leichter. Das Hauptproblem wird sein die alten Lager aus der Achse zu bekommen, wobei ich hier schon öfters gelesen habe dass diese "Rausgeschnitten" wurden. Das Einpressen der neuen Lager soll recht leicht zu bewältigen sein mit dem Spezialwerkzeug.

Wenn du willst können wir uns das Werkzeug ja "teilen", weil wenn du im Dezember die Lager tauschen willst und ich im Januar dann würd ich dir das Werkzeug für die Hälfte abkaufen weil das braucht man ja eh nur einmal im Stilo-Leben, dann hätten wir beide was davon.

mfg. Martin

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Montag, 11. November 2013, 20:35

Ich würde die Achse ausbauen...habe ich auch so gemacht! Ich habe links den langen Achsbolzen entfernt, aber auf der Beifahrerseite geht das nicht, da muss die Halterung an der Karosse abgeschraubt werden (4 Schrauben).

Das Ausbauen der alten Lager ist die Pest! Holt Euch einen richtig guten teuren nitrierten HSS-Bohrer der Größe 10 mm und so 20 cm lang und eine Bohrmaschine mit genügend Power. Dann immer schön in den Gummi rein und durchbohren, bis man den inneren Teil herausschlagen kann. Danach wird es lustig: Stahlsäge durch das Lager spannen und die beiden Hülsen des Lagers ansägen. Die erste Hülse ist noch kein Problem und kommt mit dem Hammer schnell raus, die zweite ist sehr schwierig. Hier muss man aufpassen nicht zu weit zu sägen und dann setzt man einen scharfen Meißel an und treibt ihn zwischen Hülse und Lagerhülse. Irgendwann kommt die dann raus.

Das Entfernen der Lager dauert ca. 45 Minuten pro Seite und macht keinen Spaß. Dabei kloppt man wie verrückt auf dem Meißel rum. Wenn die Achse da noch eingebaut sein sollte, dann schwingt die nur hin und her und man bekommt es nicht hin.

Der eigentliche Einbau mit dem BGS-Werkzeug dauert nach reichlicher Reinigung der Aufnahmen in der Achse (Bohrmaschinenaufsatz) und etwas Fett auf das Lager und die Aufnahme ca. 5 Minuten je Lager.

Viele Grüße!

Sven

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Dienstag, 12. November 2013, 22:24

Ach ja, hab mir gerade die Hinterachslager bestellt und wollte euch den Tip geben dass ihr die Lager unter www.daparto.de am billigsten bekommt. Habe für die beiden Lager + Versand 38,45€ bezahlt, und die Lager sind von Lehmförder. Also noch um einiges billiger als in ebay und da weiß man nicht mal von welcher Marke die sind.

Mfg. Martin

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Montag, 25. November 2013, 17:58

Also hab dieses Wochenende meine Hinterachslager ebenfalls gewechselt.

Hier eine kleine Anleitung wie ich es gemacht habe:

Erst mal Auto aufbocken und Räder hinten links + rechts ab.

Anschließend habe ich erstmal alles was zu lösen ist (Stoßdämpferschrauben, Bremsleitungen, die 4 Schrauben am Lagerbock und die Schrauben bei den Lagern selbst), schön mit Rostlöser und WD40 eingesprüht und über Nacht einwirken lassen damit ichs dann hoffendlich leichter habe.

Am nächsten Tag habe ich dann die unteren Schrauben vom Stoßdämpfer (da wo er mit der Achse verschraubt ist) herausgeschraubt und die Federn entnommen.



Danach habe ich die Handbremsseile vom Bremssattel ausgehängt, diese aus den Halterungen der Achse gedrückt, ebenso die Bremsleitung aufgeschraubt und aus den Halterungen gedrückt. (ich habe die Verbindungen gewählt die nicht so stark verrostet waren, in meinem Fall war das direkt bei der Achse)

Dann habe ich die Achse mit dem Wagenheber ein bisschen entlastet und die 4 Schrauben pro Seite vom Lagerbock entfernt und die Achse herabgelassen.

Wenn man dann so weit ist hat man die Achse komplett vom Fahrzeug getrennt und kann nun super an die Lager ran, was in meinem Fall auch sehr hilfreich war.

Wenn ihr Glück habe dann löst sich die Mutter sehr leicht und ihr könnt die Schraube leicht entfernen, wie es bei mir bei einer Seite der Fall war. Wenn ihr aber Pech habt, so wie ich bei der anderen Seite und die Mutter sich nur schwer lösen lässt und die Schraube in der Buchse des Lagers festgerostet ist dann nehmt lieber die Flex und schneidet die Schraube zweimal durch. Ich dachte mir ich kann die Schraube noch retten und nochmals verwenden, was leider ein Fehler war. Ich habe insgesamt 2 Stunden mit Hammer + Meißel auf die Schraube eingedroschen und diese noch mit viel schwereren Gerät bearbeitet bis sie dann endlich raus wollte. Wie gesagt spart euch die Mühe und schneidet die Schraube mit der Flex durch da sie sowieso nicht mehr zu verwenden ist. Wenn ich das im Vorfeld gewusst hätte.... egal.

Zudem rate ich euch dass ihr euch am besten zwei neue M12x1.25x130 Schrauben der Festigkeitsklasse 10.9 (wichtig) + zwei selbstsichernde Muttern besorgt, da ich aus eigener Erfahrung nun weiß dass diese sehr verrostet sind und die Gewinde wohl auch defekt sind, zumindestens war es bei mir so. Ich hatte dann das Problem dass die FIAT Händler in meiner Umgebung diese Schrauben nicht vorrätig hatten und ich ca 2-3 Tage warten hätte müssen bis diese wieder vorrätig sind, was in meinem Fall sehr schlecht gewesen währe da ich mein Auto für die Arbeit benötige.

Gott sei dank hatte die Freie Werkstatt ähnliche Schrauben für einen VW vorrätig, nur mit einer anderen Gewindesteigung, was aber völlig egal ist, wichtig ist nur dass die Schraube die Festigkeitsklasse 10.9 besitzt.

Nun könnt ihr an die Lager ran:

Bei mir waren die Lager sehr verrostet und eine Flüssigkeit war im Lager auch nicht mehr vorhanden. den Gummi kann man leicht mit der Handbohrmaschine zerstören... Danach nimmt man eine Handbügelsäge und schneidet die Lager durch. Das ist wirlich die beste Methode um die alten Lagerschalen raus zu bekommen (aber nicht zu weit sägen. )

Mit einem Meißel kann man dann die alten Lagerschalen aus der Achse schlagen und alles schön sauber machen.

Danach können die neuen Lager leicht eingepresst werden, dabei habe ich ebenfalls das Spezialwerkzeug verwendet. Mit diesem ist es ein klacks die neuen Lager einzupressen.

Wenn dies erlegt ist kann alles wieder zusammengebaut werden.

Ich habe für den kompletten Aus/Einbau usw ca 10 Std gebraucht und habe nur alleine gearbeitet. Aber wie gesagt habe schon alleine für die Schraube 2 Std verschwendet.

Was noch dazugesagt werden sollte, was aber eigendlich selbstverständlich sein sollte ist, dass nach dem Zusammenbau die Bremse entlüftet werden muss, da das Bremssystem geöffnet wurde.

Wie gesagt, so hab ich es gemacht, sollte ich irgendetwas vergessen haben bin ich für Verbesserungen gerne offen. Für Beschädigungen oder nachfolgende Schäden übernehme ich keine Haftung.

Zum Schluss hätte ich selbst auch noch eine Frage:

da die komplette Achs incl. Lagerböcke vom Fahrzeug getrennt wurden müsste doch eigendlich eine Achsvermessung vorgenommen werden, da nicht 100%ig die gleiche Achsposition beim Zusammenbau erreicht wird, oder liege ich da falsch? Es könnte ja sein dass die Achse nach dem Zusammenbau leicht schief am Fahrzeug sitzt. Oder habe ich da unrecht?



Ach ja wenn jemand Interesse an dem Einpresswerkzeug hat kann er sich bei mir melden.



mfg. Martin

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Dienstag, 26. November 2013, 08:07

also an der Hinterachse kannst du beim Stilo nix einstellen... Keine Ahnung ob das auch Auswirkungen auf vorne hat oder auf die Kombi vorne/hinten
Gruß,

Dennis ;-)

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Dienstag, 26. November 2013, 17:09

Hallo, also direkt einstellen kann man da wahrscheinlich nichts aber der Lagerbock hat ja 4 Durchgangsbohrungen die ja auch Spiel haben. Somit könnte es ja im schlimmsten Fall sein dass die Achse leicht schief eingebaut wird viel wirds nicht sein... Bei mir z. B. stimmen die Flächen wo der Schraubenkopf zuvor gesessen ist nicht mehr ganz überein d. H. die Achse wird auch nicht mehr die alte Position haben.

Wollte nur wissen ob man das einstellen muss/oder überhaupt kann. Ich habs so gut wie es ging die Achse auf die "alte" Position versucht auszurichten.



mfg. Martin

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Dienstag, 26. November 2013, 17:39

Ach ja übrigens was ich vergessen habe bei der Anleitung ist noch dass die Verbindungen der ABS Sensoren ebenfalls gelöst werden müssen bevor die Achse komplett raus kann ansonsten reißt man diese wohl ab. Die Verbindungen befinden sich im Radhaus unter der Filz-Abdeckung.

Habe auch ein paar Bilder von den Arbeiten gemacht.. nur leider kann ich diese nicht nachträglich einfügen, oder doch?

Gruß Martin

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Dienstag, 26. November 2013, 21:04

Eine Achsvermessung muss man nach Arbeiten am Fahrwerk, egal ob Vorder- oder Hinterachse, eigentlich immer machen.

Denn beim Fahren hängt die Richtungsstabilität nicht nur von der Geometrie der "Vorderachse" sondern auch von der sogenannten Gesamtspur des kompletten Fahrwerks ab, also auch von der Spur der "Hinterachse"!

Durch den Aus- und Einbau der Hinterachse kommt es grundsätzlich immer zu einer Veränderung in der Achsgeometrie, nicht nur zwischen den Rädern der Hinterachse, sondern auch im Verhältnis zur Vorderachse. Das aber ist entscheidend, und nicht etwa die Möglichkeit, an der Hinterachse die Geometrie einstellen zu können.

Deshalb werden ja bei ner Achsvermessung auch immer alle Räder in die Vermessung mit einbezogen, selbst wenn man nur die Spur der Vorderräder einstellen kann oder will.

Ich hab schon öfter an meinem Stilo eine Achsvermessung durchführen lassen, so etwa alle anderthalb Jahre. Ich hab dabei immer auf Sonderangebote geachtet und deshalb nie mehr als 50 Euros bezahlt.

Meiner Meinung nach hat sich das bisher immer rentiert:

1. ein sicherer Geradeauslauf, den ich bei meinen vielen Autobahnfahrten wirklich schätzen gelernt habe. Und
2. geringer Reifenverschleiss und wenig einseitiger Abrieb auf der inneren Reifenschulter, wie er für den Abarth wegen seines schweren Motors typisch ist.


Gruss

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Mittwoch, 27. November 2013, 13:56

Ich habe wie folgt die Achse demontiert:
Auf der Fahrerseite habe ich den Achsbolzen entfernt und auf der Beifahrerseite habe ich die Komplette Halterung an der Karosse losgeschraubt. Vorher habe ich mir jedoch mit einem Lackstift entsprechende Markierungen an Halterung und Karosse gemacht, damit ich die Halterung an exakt der gleichen Stelle wieder einbauen kann.

Im Ergebnis stimmt die Spur und der Geradeauslauf und das Kurvenverhalten ist enorm besser geworden, weil die Hinterachse wesentlich besser führt.

Viele Grüße!

Sven

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Mittwoch, 27. November 2013, 15:18

Hallo,

wenn man die verwendet hat man länger ruhe:



Gruß
Bullett

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Mittwoch, 27. November 2013, 21:26

@ Bullett

Hi,

kannst Du uns mehr zu den von dir angepriesenen Hydrolagern verraten?

1. Welche Vor- oder Nachteile haben denn diese Lage?
2. Wie teuer sind die denn samt Lieferkosten?
3. Muss man denn da beim Einbau irgendwas Besonderes beachten?

Gruss

Mein Stilo: ABARTH 5-türig, BJ 2003


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Donnerstag, 28. November 2013, 08:07

Das sind PU-Lagerbuchsen, die vorwiegend im Rennsport verwendet werden. Sie sind meistens härter als die Originalteile, haben aber eine schlechtere Seitenführung der Achse, wenn sie keine Metallbuchse außen herum haben.

Im allgemeinen sind solche PU-Lager nicht TÜV-konform, da sie das Fahrverhalten nachhaltig beeinflussen (nicht immer zum besseren). Sie haben also keine ABE und entsprechen in ihren Eigenschaften nicht den Originalteilen. Eine EInzelabnahme könnte allerdings möglich sein. Sie fallen außerdem durch die grellen Farben blau, rot und gelb, manchmal auch grün, sehr schnell bei einer TÜV-Kontrolle auf. Soweit ich weiß produziert Powerflex keine Lagerbuchsen für den Stilo, ja nicht einmal für Fahrzeuge, die gleiche Lager wie der Stilo haben.

Ich halte das für übertrieben. Mein Stilo ist jetzt 12 Jahre alt und ich habe erst dieses Jahr die Buchsen wechseln müssen. Noch einmal 12 Jahre fahre ich den bestimmt nicht!

Viele Grüße!

Sven

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Donnerstag, 28. November 2013, 08:59

Ich habe noch die ersten Buchsen :P

246.000km und Baujahr 2002 :D
Fiat Stilo 1.9 JTD 115PS/255Nm
| Garrett GTB2056V | Downpipe 2,5" | R65 HDP | 80mm LMM | 4 Bar LD-Sensor | 1800 Bar RD-Sensor | SA-S Kupplung | Twinpass FMIC | Luft-Ölkühler | AGT und LLT Display | Klima entfernt | AGR + Kühler entfernt | MSD entfernt | Eigenbau-ESD |
| Stahlflex BL | Brembo Max VA | KW Sportfahrwerk | Domstrebe VA & HA |

Mein Stilo: wurde nach 356.000km ausgemustert -> jetzt neuer Stilo


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Donnerstag, 28. November 2013, 11:01

Mein alter Stilo hatte auch noch die ersten Buchsen (BJ2003, 230tkm), trotz 100tkm bretthartem Eibach Sportfahrwerk. Und auch noch die ersten Querlenker und Co :-)

Also seht das nicht so kritisch mit den Teilen.. einmal wechseln und für das restliche Autoleben Ruhe. Würde mir da auch keine harten Teile reinmachen. Das Fahrwerk ist so schon bockig genug :)
Gruß,

Dennis ;-)

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Donnerstag, 28. November 2013, 12:49

Hey,

@ Stilo2003

1. Vorteil: -Härter dadurch halten sie länger
Nachteil: -verändern das Fahrverhalten nur dann negativ wenn man nur die HA macht

2. 85€

3. du musst nur gut schmieren sonst bekommst du die dinger nicht eingepresst, der rest wie bei den originalen

@ SvenL

Es gibt die dinger auch in Schwarz


und ich hab noch keinen Tüvprüfer gesehen der die PU-Buchsen nicht durch lässt (was es nicht ausschließt), allerdings werden die Tüvprüfer immer sehr sauer wenn man unibal belenke verpresst (da schlägt dann nix mehr aus)

Gruß
Bullett

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